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[ Zertifizierung und Qualität von Aloe Vera-Produkten ]

Vorsicht bei Billigangeboten!

Achten Sie beim Kauf von Aloe-Produkten auf das Zertifizierungssiegel des IASC, das eine bessere Gewähr für gute Qualität bietet als hochtrabende Werbesprüche auf der Verpackung.
Das Siegel des IASC bietet Sicherheit für den Käufer: Es bürgt für überprüften Aloe-Gehalt und seine Reinheit in den damit ausgezeichneten Produkten.


Das Qualitätssiegel: IASC / KOSCHER / ISLAM


Um schwarzen Schafen in den eigenen Reihen das Handwerk zu legen, wurde 1981 in den USA unter dem Namen "National Aloe Science Council", später "International Aloe Science Council", kurz IASC, ein Zusammenschluß von Aloe-vera-Farmern und Verarbeitern, Herstellern von Fertigprodukten, Marketingfirmen, Ärzten, Wissenschaftlern und Forschern gegründet.
Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Herstellung von Aloe-vera-Produkten zu überwachen und nachprüfbare Qualitätsstandards für hochwertige Rohstoffe und Fertigerzeugnisse zu entwickeln. Die Mitglieder des Council unterwerfen sich außerdem einem Ehrenkodex, der für saubere Geschäftspraktiken sorgt.

Einen wichtigen Beitrag bei der Erarbeitung der Qualitätsrichtlinien leisteten übrigens auch die Deutschen: Dr. Diehl vom Kölner Spektral-Service-Laboratorium erarbeitete einen Standard, mit dem sich erstmals gute von schlechten und gefälschte von echten Aloe-vera-Erzeugnissen unterscheiden lassen.

Achten Sie also beim Kauf der schließlich nicht billigen Aloe-Vera-Produkte unbedingt auf das Zertifizierungssiegel des IASC.

Wegen der hohen Reinheit des Produktionsprozesses und der wohl überlegten Abstimmung der Zutaten in den einzelnen Produkten, ist die Firma FLP in der Lage Ihre Produkte auch mit den Sieglen und Zertifikaten anderer Organisationen zu versehen und geniest dadurch ein weltweit hohes Vertrauen der Kundschaft.


Vorsicht vor Aloe Vera-Produkten aus Konzentrat oder Pulver

Das weißlich-durchsichtige, aus dem Mark der Aloe gewonnene Gel ist sehr unbeständig. Es oxidiert schnell an der Luft, wobei die meisten der heilkräftigen Wirkstoffe verloren gehen. Sogar bei einer Lagerung im Kühlschrank verändert sich das Gel nach kurzer Zeit. Die Stabilisierung des Gels ist daher eines der größten Probleme.
Die Versuche das Gel zu stabilisieren sind vielfältig:

  • Bestrahlung mit ultraviolettem Licht - Folge: die chemische Zusammensetzung änderte sich
  • Pasteurisierung und Erhitzung des Gels bis 60°C unter Zusetzung von Wasserstoffperoxid
  • Vakuumtrocknen unter Kälteeinwirkung - Folge: relativ gute Ergebnisse, aber Verlust der natürlichen Wirkstoffe des Gels (Vitamine und Enzyme)
  • radioaktive Bestrahlung wie bei Obst und Gemüse - Folgen auf den menschlichen Organismus unklar, daher wurde der Versuch aufgegeben

Es sei bemerkt, dass bei KEINER dieser Methoden alle natürlichen Wirkstoffe des Gels erhalten bleiben (!!!) . Vor allem gingen die Vitamine und Enzyme verloren, die den eigentlichen Wert der Substanz ausmachen.

Die optimalste Konservierungstechnik entwickelte Bill Coats, der das Gel unter Hinzugabe von Vitamin C (Ascorbinsäure), Vitamine E (Tokopherol) und Sorbitol (zur Verhinderung der Oxidation) in Wannen bebrütet. Unter bestimmten Temperaturen, die geheim gehalten werden, aber 37°C nicht übersteigen dürfen, und die ausserdem die medizinische Qualität des Aloe-Gels nicht beeinträchtigen, gelang Coats die Haltbarmachung eines vollwertigen Produktes.
Das optimale Verfahren von Coats ist damals patentiert worden und wurde später von Rex Maughan, dem Gründer von "Forever Living Products", erworben. Damit erklärt sich die hervorragende Produktqualität der AloeVera-Palette von FLP.

Wir möchten Ihnen nahe legen, darauf zu achten, wie die Aloe Vera-Produkte verarbeitet wurden. Fragen Sie Ihren Verkäufer und seien Sie kritisch, denn durch die falsche Verarbeitung verliert das Aloe Vera-Gel seinen therapeutischen Nutzen!


Literaturhinweise zum Thema "Stabilisierung von Aloe Vera Gel":

  1. NATUR & HEILEN, Die Monatszeitschrift für gesundes Leben, Sonderdruck "Aloe Vera - Ein Geschenk der Natur", München
  2. MARC SCHWEIZER, "Aloe - die Pflanze, die pflegt und heilt", Paris, 1994, S. 29f.

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